was tun

Titelblatt was tun

Die Broschüre "was tun!" beschäftigt sich mit Zukunftschancen junger Auszubildender und ihren Sorgen. Junge Menschen erleben zunehmend einen Verlust an Sicherheit in ihrer Lebensplanung. Auch ein Ausbildungsplatz im öffentlichen Dienst garantiert nicht mehr automatisch einen festen Arbeitsplatz. Erforderlich ist deshalb eine bewusste und flexible Auseinandersetzung mit den eigenen Lebenszielen.

Mehrheitlich gehen Auszubildende davon aus, Beruf und Privatleben später partnerschaftlich miteinander vereinbaren zu können. Dies gilt sowohl für junge Frauen als auch für junge Männer. Die Realität sieht allerdings anders aus: Über 95 Prozent der Frauen unterbrechen ihre Berufstätigkeit für ein Kind und nehmen die Elternzeit. Lediglich zwei Prozent der Männer beantragt die Babypause. Trotz aller Zwischenlösungen bleibt eine erhebliche Portion Enttäuschung - auf beiden Seiten.

In „was tun!" wird ebenfalls darüber gesprochen, wie mit grenzverletzendem Verhalten wie Mobbing, sexueller Belästigungen oder Diskriminierung umgegangen werden kann. Studien zeigen, dass Auszubildende aufgrund ihrer kurzen Betriebszugehörigkeit und ungesicherten Stellung besonders betroffen sind. Sexuelle Belästigung, Mobbing und Diskriminierungen finden zwischen Frauen und Männern, gegenüber Menschen mit einer Behinderung, „anderer" Hautfarbe, Herkunft, Nationalität, Religion oder sexueller Orientierung statt. Jede/r neunte ArbeitnehmerIn in Deutschland fühlt sich schikaniert, benachteiligt und ausgegrenzt. Das sind 800.000 Menschen, die ihren Job als psychische Last empfinden, weil sie von Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzten gemobbt werden. Die gesundheitlichen Folgen sind gravierend.

download vignetteSie können die Broschüre als pdf-Datei öffnen und sich direkt ausdrucken.
was tun (3,3 MB)
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Bibliografische Daten

Medium: Print, DIN A4 quer, 44 Seiten
Erscheinungsdatum: 6. Auflage 4/2012 [Orig. 11/2003]
Bestellnummer: 13307200
Bezugsbedingungen: kostenlos

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